Der ideale
Arbeitsplatz

Wie man sich bewegt,
so fühlt man sich.

Ein gewöhnlicher Tag bedeutet für die meisten Berufstätigen, acht Stunden oder mehr zu sitzen. Eine Wohltat für den Körper ist das nicht; die Folgen sind häufig quälende Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich. Denn die Art und Weise, wie in herkömmlichen Büros gearbeitet wird, stimmt meistens ganz und gar nicht mit den Bedürfnissen der menschlichen Natur überein. Aber warum ist langes Sitzen eigentlich so schlecht für uns und was kann man dagegen tun?

Der ideale Arbeitsplatz

Warum schadet langes Sitzen dem Körper?

Die Zahlen sprechen für sich: 40 Millionen Fehltage in Deutschland entstehen aufgrund von Rückenproblemen, jedem zweiten vorzeitig gestellten Rentenantrag liegt eine geschädigte Wirbelsäule zugrunde. Deutschland sitzt sich krank, stellt auch die Bewegungsstudie 2016 der Techniker Krankenkasse1 fest. Langes Sitzen schlägt sich nachweislich negativ auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem nieder.

Das kann langfristige Folgeschäden haben. Neben der Degeneration der Muskeln verlangsamen sich Blutfluss und Kreislauf, was sich wiederum negativ auf Herz und Arterien auswirkt. Die Bandscheiben werden geschädigt, Diabetes wird gefördert und Übergewicht begünstigt. Weitere unschöne Nebeneffekte können Krampfadern, Thrombosen und Hämorrhoiden sein.

Langes Sitzen schlägt sich nachweislich negativ auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem nieder.

Schadet die Digitalisierung unserem Körper?

Sitzen gilt inzwischen als das neue Rauchen. Ganze Bücher wurden darüber bereits geschrieben. Laut dem Gesundheitsreport der Deutschen Krankenversicherung aus dem Jahr 20152 sitzen vor allem junge Menschen bis zu neun Stunden am Tag.

In der modernen digitalen Dienstleitungsgesellschaft sitzen viele Berufstätige bei der Arbeit: am Schreibtisch mit dem PC oder auch außerhalb des klassischen Büros mit Notebook, Tablet und Smartphone. Das trifft auch auf das Freizeitverhalten zu. Es wird einfach viel zu viel gesessen.

Warum braucht der Mensch Bewegung?

Der menschliche Körper war nie darauf ausgerichtet, den Großteil seiner Existenz in starrer Sitz-Position auf einem Stuhl zu verharren. So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation3 beispielsweise für Erwachsene mindestens 150 Minuten leichte oder 75 Minuten intensive körperliche Arbeit pro Woche. Experten sind sich jedoch einig, dass selbst regelmäßiger Sport Dauersitzen nicht vollständig kompensieren kann.

Besonders gefährdet sind bei langer Inaktivität die „Stoßdämpfer“ unseres Körpers: die Bandscheiben. Damit sie fit bleiben, müssen sie regelmäßig aktiviert werden, vor allem durch vertikale Bewegung – d.h. durch richtiges Auf-und-Ab-Bewegen. Werden sie nur einseitig belastet – wie beim Sitzen am Arbeitstisch – und zu wenig bewegt, droht eine Bandscheibenvorwölbung – oder sogar ein Bandscheibenvorfall. Zu wenig aktivierte und trainierte und damit nicht-stützende Muskulatur erhöht das Risiko zusätzlich.

Wichtig ist es daher, unterschiedliche Bewegungsabläufe wie selbstverständlich in den Büro-Alltag zu integrieren – die Möglichkeiten dazu sind vielfältiger als gedacht.

Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten leichte oder 75 Minuten intensive körperliche Arbeit

So kommt mehr Bewegung in den Arbeitsalltag!

Damit Ihr Arbeitsalltag dynamischer, ergonomischer und bewegungsreicher wird, braucht es vor allem den guten Willen, etwas ändern zu wollen. Aller Anfang ist schwer, doch mit ein paar einfachen Tricks werden Sie schon nach kurzer Zeit eine merkliche Veränderung Ihres Körpers spüren – zum Positiven, selbstverständlich. Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen ade!

Dynamisch eingerichteter Arbeitsplatz

Dynamisch eingerichteter Arbeitsplatz
Dynamisch eingerichteter Arbeitsplatz

Tipp 1

Investieren Sie in einen 3D-beweglichen Bürostuhl, der Sie während des Sitzens automatisch zu mehrfachen Haltungswechseln animiert und „verführt“. Untersuchungen haben ergeben, dass sie besonders viel Bewegung beim Sitzen möglich machen (mehr als doppelt so viel wie herkömmliche Bürostühle z.B. der „swopper“ von aeris – Dr. Dietmar Schmidtbleicher, Frankfurt, 2002 und 2003).

Tipp 2

Schaffen Sie sich einen höhenverstellbaren Tisch an (oder bitten Sie Ihre/n Chef/in darum), der sich an Ihre jeweilig gewünschte Sitz- oder Stehposition anpassen lässt. Damit Sie diesen auch nutzen – und falsche Haltungen beim Stehen vermeiden –, lohnt sich die Anschaffung einer Aktiv-Steh-Hilfe, die standfest und höhenvariabel stufenlos in jeder Sitz- und Stehhöhe – wichtig: auch in den „Zwischenhöhen“ – funktioniert. Den größten Bereich deckt hier mit 33 cm der „muvman“ von aeris ab.

Dynamisch eingerichteter Arbeitsplatz

Tipp 3

Positionieren Sie sowohl den Drucker als auch den Papierkorb ganz bewusst weit weg von Ihrem Schreibtisch, um zum Drucken, Kopieren und Scannen sowie zum Entsorgen von Abfällen aufstehen und ein paar Schritte gehen zu müssen.

Auf häufige Wechsel zwischen
Stehen und Sitzen achten

Auf häufige Wechsel zwischen Stehenund Sitzen achten

Tipp 1

Stehen Sie auf, sobald Sie telefonieren, und gehen Sie durch die Büroräume. Sobald der Anruf beendet ist, dürfen Sie sich wieder setzen.

Auf häufige Wechsel zwischen Stehenund Sitzen achten

Tipp 2

Halten Sie Ihre Meetings im Stehen statt im Sitzen ab; das tut nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Kollegen gut.

Tipp 3

Versuchen Sie so oft wie möglich, statt per E-Mail oder Chat zu kommunizieren, den jeweiligen Kollegen aufzusuchen und persönlich mit ihm zu sprechen. Das sorgt nicht nur für mehr persönlichen Kontakt, sondern bringt Sie auch körperlich in Schwung!

Auf häufige Wechsel zwischen Stehenund Sitzen achten

Spezialtipp:
3D-Ergonomie

Natürliche Bewegung beim Sitzen ist aktive Prävention vor Haltungs- und Gesundheitsschäden. Ideal ist es, wenn man einen Bürostuhl hat, der Bewegung fordert und fördert.

Besonders innovativ und effektiv ist dabei ein Bürostuhl mit 3D-Ergonomie, wie z.B. der „swopper“. Dieser fordert und fördert intuitive, spontane Bewegungen und ermöglicht aktives Sitzen, eine höhere Leistungsfähigkeit und aktive Vorbeugung gegen Haltungsschäden.

Den Büroalltag besser und gesünder gestalten?
So funktioniert’s!

Sind die ersten Schritte in Richtung für mehr körperliche Bewegung im Büro erst einmal getan, kann im zweiten Schritt auch viel für die innere Balance getan werden. Wer achtsam mit sich umgeht, wird auch mehr Freude an seiner Arbeit haben, bleibt belastbarer und leistungsfähiger.
Wir stellen Ihnen drei effektive Problemlösungen vor:

Problem: Kopfschmerzen

Ausgelöst werden Kopfschmerzen häufig durch zu wenig Bewegung, Flüssigkeitsmangel oder ein zu hohes Stresslevel.

Abhilfe schaffen eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung mit einem 3D-beweglichen Bürostuhl und oder einer Aktiv-Stehhilfe. Dazu sollten Sie auf ausreichend Flüssigkeit, eine gesunde Ernährung, frische Luft sowie bewusste Pausen achten.

Problem: Beanspruchte Augen

Wer intensiv am Bildschirm arbeitet und seinen Blick nur selten vom leuchtenden Display abwendet, hat häufig mit müden Augen zu kämpfen.

Ein Arbeitsplatz mit Tageslicht und eine Display-Beleuchtungsstärke von 400 bis 600 Lux sind optimal. Kurzfristig leisten auch entsprechende Augentropfen („künstliche Tränenflüssigkeit“) Erfrischung und Entlastung für gestresste Augen. Hilfreich ist es auch, den Blick ab und zu bewusst in die Ferne zu richten, öfter zu blinzeln und gezielte Augengymnastik zu machen.

Problem: Stress

Ein hohes Arbeitspensum, Termindruck, ständige Unterbrechungen, Informationsüberflutung und psychische Belastungen sorgen dafür, dass sich Arbeitnehmer oft gestresst fühlen.

Um dem entgegenzuwirken, ist Organisationstalent gefragt: Erstellen Sie sich regelmäßig gut geführte To-Do-Listen und realistische Zeitpläne, um Ihren persönlichen Arbeitstag zu strukturieren und den Überblick zu behalten. Machen Sie regelmäßige Pausen und scheuen Sie sich auch nicht, Ihre Kollegen um Ruhe zu bitten, wenn diese Ihre Konzentration stören.

Alles gar nicht so schwer

Alles gar nicht so schwer...

Sie müssen sich also keineswegs von Ihrem Schreibtischjob verabschieden, um Ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Wichtig ist vor allem, dass Sie – ruhig klein und fein – immer wieder Bewegung in Ihren Berufsalltag integrieren – denn mit Sport am Abend oder am Wochenende lassen sich die Schäden, die durch zu viel Sitzen entstanden sind, nicht mehr ausgleichen!

Es geht um eine bewusste Änderung des eigenen Verhaltens (man muss die Bewegung wollen!) und um die Veränderung der Verhältnisse (Licht, Luft, Pflanzen, Aktiv-Büromöbel und angepasste Büro-Organisation) – mit ein bisschen Kreativität und gutem Willen lässt sich deutlich mehr Bewegung in den Büroalltag bringen.

Einen Versuch ist es allemal wert!

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Alles gar nicht so schwer